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Zwei Auszeichnungen und ein neues Projekt

Als Einleitung zum ersten Newsletter des Jahres möchte ich die Gelegenheit ergreifen, Professor Michael Graetzel,, EPFL, zum Erhalt des Internationalen König Faisal Preises (Saudi-Arabien) und anschliessend im März des Verdienstpreises des Kantons Waadt zu gratulieren.

Da Professor Grätzel bereits Dozent an der Universität Jeddah ist, wird die Verleihung des Internationalen König-Faisal-Preises den Bekanntheitsgrad unserer DSC-Technologie in der Region weiter erhöhen und damit auch unsere Präsenz im Mittleren Osten stärken.

In dieser Region, in der Sand allgegenwärtig ist, sammelt sich oft Staub auf den Oberflächen der nahezu horizontal aufgestellten Sonnenkollektoren an, deren Leistung dadurch beeinträchtigt wird. Um dieses Problem zu beheben, sind häufige und kostenintensive Reinigungsarbeiten nötig.

Dank unserer beidseitig funktionierenden und vertikal aufgestellten Module wird dieses Problem erheblich verringert. Die Module von g2e müssen nur ein bis zwei Mal pro Jahr gereinigt werden. Dies entspricht der üblichen Häufigkeit von Reinigungsarbeiten für Glasbauten auf der ganzen Welt. Zusätzlich zu ihrer Transparenz schützen unsere Module das Innere des Gebäudes, da sie bis zu 70 % der wärmeerzeugenden Infrarotstrahlen abfangen. Das ist ein wesentlicher Vorteil in einer Region, in der Glasgebäude immer beliebter werden. Unsere Module stellen eindeutig unter Beweis, dass sie weit mehr als einfache Photovoltaikmodule sind: Es handelt sich um multifunktionale Paneele für den Glasbau.

Mit der Verdienstauszeichnung des Kantons Waadt «Mérite Vaudois» ehren die Behörden des Kantons, in dem sich die Labors von Professor Grätzel befinden, die Arbeiten von Professor Grätzel seit seiner Ankunft in der EPFL im Jahre 1977. Es ist hervorzuheben, dass die Laboratories of Photonics and Interface (LPI) der EPFL eng mit 40 Wissenschaftlern zusammenarbeiten, um bessere Farbstoffe, Elektrolyte und andere Materialien zu entwickeln, die alle zu einer ständigen Verbesserung unserer Technologie beitragen. H.Glass arbeitet aus diesem Grund im Rahmen unterschiedlicher Industrialisierungsprojekte eng mit den Labors der EPFL zusammen. Anfang März besuchten Professor Michael Grätzel, Professor Anders Hagfeldt und Doktor Shaik Zakeeruddin unsere Räumlichkeiten, um den Technologietransfer von den EPFL-Laboratorien zur industriellen Produktion bei H.Glass zu diskutieren.

Neue Projekte

Expo 2015, die Weltausstellung findet vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2015 im italienischen Mailand statt. Das am meisten beeindruckende Merkmal der Ausstellung wird eine Darstellung der Sonne sein, die auf dem Dach des österreichischen Pavillons zu sehen sein wird. Österreich ist mit dem Leitthema «Energy for life. Breathe. Austria» vertreten und rückt den Fokus auf nachhaltige Energie sowie deren Integration in Gebäude und deren Effizienz im Energieverbrauch. Die dargestellte Sonne setzt sich aus 78 Modulen von H.Glass in den Farben Rot, Orange und Grün zusammen. Unsere Module wurden Anfang März an SFL geliefert. Das Unternehmen kümmert sich im April um die Installation der Module bei der Weltausstellung. Professor Michael Grätzel, Erfinder dieser Technologie, wird bei der Einweihung der Anlage im Mai zugegen sein. Das Team von H.Glass ist stolz darauf, die weltweit grössten (6000 cm²) und einzigen verglasten Module auf dieser renommierten Ausstellung vorstellen zu dürfen. Sobald die ersten Bilder des Events vorliegen, werden wir sie mit Ihnen teilen. In unserem nächsten Newsletter präsentieren wir Ihnen unsere Designkonzepte sowie die verschiedenen Projekte, an denen wir arbeiten, beispielsweise das Gebäude, das Group E derzeit auf dem Aéropole in Payerne, Schweiz, baut.

Ein neues Patent und dauerhafte Forschung und Entwicklung

Zwei Preise für seinen Erfinder, die Präsenz auf internationaler Ebene von H.Glass bei der Weltausstellung 2015 in Mailand – und unsere Technologie wird ständig weiterentwickelt. Wir haben ein Patent für die Herstellung unserer grossen Module eingereicht. Dank unseren Innovationen können wir grosse Module herstellen, welche die verschiedenen Effekte von Licht und der damit einhergehenden Wärme absorbieren können. Derzeit verfügen wir über zwei Standardmodule: 100 cm x 60 cm (6000 cm²) mit der Möglichkeit der vertikalen oder horizontalen Installation. Dabei handelt es sich um die derzeit grössten Module des Marktes. In naher Zukunft werden wir Module mit einer Grösse von 100 cm x 100 cm anbieten können. Unsere Technologie entwickelt sich ständig weiter und in diesem Kontext setzen wir die Forschung und Entwicklung mit mehreren Schweizer Laboratorien fort.