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Watt d’Or 2014

Pflanzen wandeln Sonnenlicht mittels Photosynthese in Energie um. Der Wirkungsgrad ist dabei mit 1 bis 4 % erstaunlich gering. Die Pflanze macht die geringe Energieausbeute aber wett, indem die Photosynthese auch bei sehr schwachem Licht läuft und so vom Morgengrauen bis tief in die Abenddämmerung funktioniert. Genauso funktioniert die dritte Generation der Photovoltaik, die so genannte Farbstoffsolarzelle, auch bekannt als Grätzel-Zelle. In einer von lichtempfindlichen Farbstoffen angetriebenen technischen Photosynthese erzeugt die durchsichtige Zelle selbst bei diffusem Umgebungslicht Strom. Das Unternehmen H.Glass SA aus Villaz-St-Pierre im Kanton Fribourg hat die Technologie nun als erstes Unternehmen der Welt zur Industriereife gebracht. So könnten die attraktiven Module bald die Oberflächen unserer Möbel, Wände, Fenster und Fassaden zieren. Der Watt d’Or 2014 in der Kategorie Erneuerbare Energien geht an H.Glass SA, das neue Wege für eine preiswerte und ästhetische Stromproduktion für die urbane Welt von morgen öffnet.